Leider ist das Thema noch immer und wieder brandaktuell: Kindesmissbrauch durch Vertreter der katholischen Kirche. Als Betroffene belastet es mich selbst, dass sich das Thema auch bei mir im Kontakt mit der Presse und bei der Rezeption meines Buches "Feuer der Sehnsucht. Spiritualität einfach leben" immer wieder in den Vordergrund schiebt. Aber ich denke, es muss wohl so sein, wenn endlich Licht in eine der dunkelsten Seiten von Menschsein im Allgemeinen und des Systems katholische Kirche im Speziellen kommen soll. Aus meinen Gesprächen weiß ich, dass das auch für Journalistinnen und Journalisten ein belastendes und schwer zu "beschreibendes" (im Wortsinn!) Thema ist. Ich ziehe voller Respekt und Dankbarkeit den Hut vor denjenigen, die mit einem differenzierten Blick und zugleich schonungslos über diese himmelschreienden Verbrechen und deren systematische Vertuschung berichten. Nur wenn wir gemeinsam an einem Strang ziehen und nicht locker lassen, haben wir die Chance, auf Dauer etwas zu verändern. Auch wenn es uns selbst schwerfällt und wir uns lieber mit freudvolleren und weniger belastenden Themen beschäftigen würden. Entsprechend bin auch ich weiterhin bereit, mit meinen Erfahrungen in die Öffentlichkeit zu gehen. Danke an euch Journalist*innen, die ihr uns Betroffene dabei unterstützt!

Hier geht es zu verschiedenen Veröffentlichungen der letzten Monate:

Artikel in der ZEIT vom 28.6.2018 (Quelle: www.zeit.de):

Interview im Münchner Kirchenradio vom 24.9.2018 (Quelle: www.mk-online.de)

heute Journal vom 25.9.2018: "Katholische Kirche und der Missbrauch (Quelle: ZDF Mediathek)

Artikel in der Nürnberger Zeitung vom 26.9.2018 (Quelle: www.nordbayern.de)

Maischberger vom 26.9.2018: "Missbrauch in der katholischen Kirche. Aufklären oder vertuschen?" (Quelle: ARD Mediathek)

"tina" Nr. 43 vom 17.10.2018 (Quelle: Bauer Women KG, Redaktion Tina. www.tina.de):

"Mal ehrlich: ... darf die Kirche machen, was sie will?", SWR-Talkshow vom 21.11.2018 (Quelle: SWR Mediathek)