Manchmal ist es gar nicht so leicht, sich zu entscheiden: Bin ich wirksamer, wenn ich etwas tue oder wenn ich es lasse? "Geh, lass hoid!", sagen die Bayern. Das klingt deutlich nach Gelassenheit. Im medialen Hype um den so genannten "Anti-Missbrauchs-Gipfel", der seit heute in Rom stattfindet, habe ich mich fürs Lassen entschieden. Es ist gar nicht so einfach, die ganzen Presseanfragen abzuschmettern. Immer wieder regen sich Zweifel: Müsste ich nicht gerade jetzt noch einen Beitrag leisten, damit sich etwas verändert? Nein, muss ich nicht. Es ist alles gesagt. In x Talkshows, in unzähligen Presseveröffentlichungen. Jetzt geht es um Taten. Hier mein Statement dazu in der aktuellen Ausgabe der ZEIT:

Die Langfassung des Artikels erschien in der Wochenendausgabe der Nürnberger Zeitung und ist hier nachzulesen:

NZ vom 23./24.2.2019, Quelle: www.nordbayern.de